India-On the way in the streets of Jaipur

Zurück aus dem Amber Ford, ging es am Nachmittag in die Innenstadt von Jaipur.

Back from the Amber Ford, we drove to downtown Jaipur in the afternoon.

Aber an dieser Stelle erst einmal einige Informationen zu Jaipur. Die Stadt ist die Hauptstadt des indischen Bundesstaates Rajasthan und voller Zeugnisse der königlichen Familie, die einst die Region regierte und 1727 die heutige Altstadt oder „Pink City“ gründete, wie Jaipur aufgrund der Farbe seiner wichtigsten Bauten genannt wird. Im Zentrum des (für Indien bemerkenswerten) imposanten Straßennetzes steht der reich geschmückte Stadtpalast mit seinen Säulengängen. Der Palast mit Gärten, Höfen und Museen wird zum Teil noch immer von der königlichen Familie bewohnt.

But first of all some information about Jaipur. The city is the capital of the Indian state of Rajasthan and full of testimonies of the royal family that once ruled the region and in 1727 founded today’s Old Town or „Pink City“, as Jaipur is known for its color of its most important buildings. In the center of the impressive (for India remarkable) road network stands the richly decorated city palace with its colonnades. The palace with its gardens, courtyards and museums is still partly inhabited by the royal family.

Auch hier ist die Polizei allgegenwärtig.

Again, the police are omnipresent.

Mich interessiert vor allem, das Leben in den Straßen, mit allem was dazu gehört. Wie Leben die Menschen in Indien, was wird in den Läden angeboten, welche Waren bieten die Markthändler an, wie arbeiten die Handwerker, was wird wie transportiert, was essen die Menschen, usw, usw. Erst dann kommen sehenswürdigkeiten oder etwa Paläste. Bei meiner Frau ist das eher umgekehrt. Also eine gute Mischung.

What interests me most of all is life in the streets, with everything that goes with it. How do people live in India, what is offered in the shops, what goods do the market traders offer, how do the artisans work, what is transported, what do people eat, etc., etc. Only then are there sights or palaces. For my wife that’s the other way around. So a good mix.

Das berühmteste Wahrzeichen von Jaipur ist der sich nach oben verjüngende Palast der Winde. Er wurde 1799 von  Maharaja Sawaj Pratap Singh erbaut. Die auffällige Konstruktion diente den zahlreichen Damen des Hofes, die sich nicht unter das einfache Volk begeben durften, als Beobachtungsposten vor allem bei den beliebten Prozessionen. So sah, hörte und roch man alles von der Straße, konnte aber aufgrund der abdunkelnden Bauweise von außen nicht bemerkt werden. Ihren Namen erhielt die Schaufassade wegen der raffinierten Luftzirkulation, die stets eine frische Brise durch die Räume ziehen ließ.

The most famous landmark of Jaipur is the upward-tapering Palace of the Winds. It was built in 1799 by Maharaja Sawaj Pratap Singh. The eye-catching construction was used by the numerous ladies of the court, who were not allowed to go under the common people, as an observation post, especially in the popular processions. So you saw, heard and smelled everything from the street, but could not be noticed from the outside due to the darkening construction method. The facade was given its name because of the refined air circulation, which was always a fresh breeze through the rooms.

Bei einem Besuch in einer Teppich Manufaktur bekommt man in eindrucksvoller Weise, den Herstellungsprozess eines Teppichs demonstriert. Man glaubt nicht, wie viel Arbeit in der Herstellung steckt. Man bekommt aber im Anschluss auch einen Eindruck über das Verkaufstalent der Verkäufer. Aber das ist bei jeder Reise so.

During a visit to a carpet factory, you will impressively demonstrate the manufacturing process of a carpet. One does not believe how much work is involved in the production. But you also get an impression of the sales talent of the seller. But that’s the same with every trip.

Das Jantar Mantar
Die mit gelblichem Gips überzogenen Dreiecke, Kreise und Säulen aus Ziegelstein, die das Observatorium („Jantar Mantar“) des Stadtgründers und Hobbyastronomen Jai Singh II. bilden, stehen im südlichen Hof des Palastkomplexes. Zwischen 1728 und 1734 wurden insgesamt 18 Instrumente errichtet, darunter die 27 Meter hohe Sonnenuhr. Obwohl der Herrscher durch Forschungsarbeiten ausländischer Astronomen und den Rat seiner Lehrer, darunter auch seine Mutter, beeinflusst wurde, hat er etliche dieser Messinstrumente selbst entworfen. Mit ihnen lassen sich die Position und Bewegung von Sternen und Planeten bestimmen, die Zeit ablesen und sogar Voraussagen über die Intensität des Monsuns treffen. Vor allem Kinder und Jugendliche werden hier durch ihre Lehrer und angestellte Führer in die angewandte Astronomie eingeführt. Das Jantar Mantar in Jaipur ist die größte und besterhaltene der fünf von Jai Singh II. erbauten derartigen Anlagen. Die anderen befinden sich in Delhi, Varanasi und Ujjain; die fünfte in Mathura existiert heute nicht mehr.

The Jantar Mantar
The yellow-plastered triangles, circles and columns of brick forming the observatory („Jantar Mantar“) of the city’s founder and hobby astronomer Jai Singh II stand in the southern courtyard of the palace complex. Between 1728 and 1734 a total of 18 instruments were built, including the 27 meter high sundial. Although influenced by research by foreign astronomers and the advice of his teachers, including his mother, the ruler has designed many of these instruments themselves. They can be used to determine the position and motion of stars and planets, to read the time and even make predictions about the intensity of the monsoon. Especially children and adolescents are introduced to applied astronomy through their teachers and hired guides. The Jantar Mantar in Jaipur is the largest and best preserved of the five built by Jai Singh II. The others are in Delhi, Varanasi and Ujjain; the fifth in Mathura no longer exists today.

Der im Jahre 1890 gebaute Stadtpalast steht von hohen Mauern umschlossen zwischen Gärten und Höfen mitten im Stadtzentrum und ist als „Maharaja Sawai Mansingh II Museum“ für die Öffentlichkeit zugänglich. Folgende Teile des Palastkomplexes sind Teil des Museums: Mubarak Mahal, Maharani’s Palace, Diwan-i-Am und Diwan-i-Khas. Noch heute bewohnen Nachfahren der Herrscherfamilie einen Teil des Palastes und bei formellen Anlässen durchschreiten Familienangehörige in einer aufwendigen Prozession das große Tripolia-Tor der südlichen Stadtmauer.

The city palace, built in 1890, is surrounded by high walls between gardens and courtyards in the city center and is open to the public as the „Maharaja Sawai Mansingh II Museum“. The following parts of the palace complex are part of the museum: Mubarak Mahal, Maharani’s Palace, Diwan-i-Am and Diwan-i-Khas. Even today, descendants of the ruling family inhabit a part of the palace and on formal occasions family members pass through the large tripolia gate of the southern city wall in an elaborate procession.

Kategorien:

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s